Die Leuchtdiode ist ein Halbleiter-Kristall, der durch einen Stromfluss zum Leuchten angeregt wird.
Der wenige Millimeter kleine Kristall sitzt auf einem Reflektor, der das Licht punktgenau leitet. Der Reflektor mit dem Kristall ist auf einem Träger befestigt, der die elektrischen Kontakte enthält. Der Träger mit Kristall und Reflektor ist in Epoxidharz eingegossen. LED erzeugen Licht bestimmter Farbe, die vom Kristall-Material abhängt. Weisses Licht wird erzeugt, indem das Licht einer roten, einer grünen und einer blauen LED überlagert werden. Alternativ kann das Licht einer blau strahlenden Diode - ähnlich wie in Leuchtstofflampen - mit einem Leuchtstoff in weisses Licht verwandelt werden. Bisher werden LED hauptsächlich gewerblich verwendet, z. B. in Anzeigen elektronischer Geräte oder im Fahrzeugbau. Allerdings werden LED ständig weiterentwickelt. Weisse Hochleistungs-LED erreichen heute 40 Lumen pro Watt und sind nicht mehr allzu weit von der Effizienz der Energiesparlampen entfernt. Es wird davon ausgegangen, dass die Lichtausbeute weisser LED in den nächsten Jahren weiter gesteigert werden kann. Damit werden LED in Zukunft auch für die Allgemeinbeleuchtung immer attraktiver.